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Physiotherapie

NRK Aachen Ambulante Neurologische Rehabilitationsklinik

Stochastische Resonanztherapie (SRT)

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Die Stochastische Resonanz Therapie (SRT) wurde von Prof. Dr. Dietmar Schmidtbleicher und Dr. Christian Haas an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main entwickelt. Die hoch wirksame und für den Rehabilitanden äußerst angenehme und schmerzfreie Therapie basiert auf der Einleitung mechanischer Reize. Dabei handelt es sich nicht um Elektro- oder Vibrationstherapie.

Ziel der Stochastischen Resonanz Therapie (SRT-zeptoring) ist nicht die Bekämpfung einzelner Symptome. Aufgrund der direkten Zellwirkung werden zentrale Mechanismen der Bewegungssteuerung erreicht und gefördert. Hieraus erklärt sich das große Anwendungsspektrum, insbesondere bei orthopädischen und neurologischen Krankheitsbildern, aber auch bei Leistungssportlern.

Durch die Aufrechterhaltung und Optimierung von Zellprozessen ergibt sich über den therapeutischen Nutzen hinaus eine große Anzahl präventiver Einsatzmöglichkeiten bei gesunden Personen bis hin zur Leistungssteigerung im internationalen Spitzensport.

Die Stochatische Resonanztherapie/ SRT-zeptoring® ist eine äußerst erfolgreiche Präventions- und Therapiemaßnahme bei zahlreichen neurologischen und orthopädischen Erkrankungen und Schädigungen, insbesondere bei Bewegungsstörungen.

Die über die Füße eingeleiteten stochastischen Reize wirken besonders direkt auf die Zellen des Nervensystems, des Muskel- und Stützgewebes und der Knochen. Mit der SRT Behandlung kann die Koordination und das Gleichgewicht, die Gehflüssigkeit und spastische Muskeltonuserhöhung verbessert werden.

SRT-Behandlungen werden in der Neurorehabilitation durchgeführt bei Menschen mit:

  • Morbus Parkison
  • Multipler Sklerose
  • Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen
  • Gangstörungen
  • Spastischen Lähmungen
  • Zur Sturzprävention
  • Polyneuropathie
  • Amyotrophe Lateralsklerose
  • Chronische Rückenschmerzen

 

Indikationen für SRT-Behandlungen in der Orthopädie:

  • Osteoporose
  • Zustand nach Frakturen der unteren Extremität
  • Zustand nach Kapsel-, Band- und Sehnenverletzungen der unteren Extremität
  • Endoprothesen des Hüft- und Kniegelenks
  • Morbus Sudeck (Sympathische Reflexdystrophie)